Howard in Berlin und Dresden – Konferenz, TV-Dreh und Einkehr!

Howard in Berlin und Dresden - Konferenz, TV-Dreh und Einkehr!

Bildquelle: Pixabay


Berlin, Berlin! Wir fahren nach Berlin! So lautet der alljährliche Schlachtruf der Fußballfreunde, wenn es zum wichtigen DFB-Pokalfinale in die Hauptstadt geht. Da mich mit Berlin vielfältige familiäre, freundschaftliche und geschäftliche Kontakte verbinden, ist die Freude immer auf meiner Seite, wenn es an die Spree geht und das erst recht, wenn die Sonne dabei lacht! Es sieht heute zumindest ganz danach aus!


Ich besuche heute um 11.00 Uhr in Berlin die Pressekonferenz zum Start des neuen Projekts „Sexarbeit ist Arbeit! Repekt!“, an der ausgewiesene und prominente Aktivistinnen wie Stephanie Klee, Dr. Margarete von Galen und Prof. Dr. Kathrin Schrader teilnehmen und referieren werden. Das der Termin auf den 2. Juni und damit auf den Internationalen Hurentag fällt, ist natürlich kein Zufall, sondern sehr symbolhaft!

Am Nachmittag bin ich als Interview-Gast mit einem TV-Team unterwegs, das für das öffentlich rechtliche Fernsehen eine Kurzdokumentation zum neuen Prostitutionsgesetz produziert und mich um meine Mitwirkung gebeten hat. Wir drehen im Kiez und die Frisur habe ich bereits in den frühen Morgenstunden gerichtet und konserviert. 4-Wetter-Taft? Das Projekt als solches ist mal wieder interessant und erfordert meine Kreativität!

Morgen geht es dann zu Beratungsgesprächen nach Dresden, bevor ich eine einwöchige Klausur-Phase einlege, um Kundenakten zu bearbeiten und diverse Materialien für den Alltag im Prostitutionsbetrieb zu erstellen. Es wird eine sehr intensive Arbeitsphase werden und ich bitte schon jetzt um Verständnis, das ich dabei öfter offline und temporär „unerreichbar“ sein werde.

Ich wünsche allen ein schönes und erleuchtendes Pfingstfest, bei dem bekanntlich der Heilige Geist vom Himmel braust und verweise mal wieder auf den stetig und emsig laufenden Countdown, der mit dem heutigen Tag unter 30 steht. Bedenklich? Es wird ein ganz heisser Monat und ich denke, dass alle Betroffenen jetzt automatisch wach werden und erkennen, was die Stunde geschlagen hat. Der Fatalist oder Existentialist könnte anmerken:

„Heute wollen wir feiern, denn morgen sind wir tot!“

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